Alltagsobjekte im Kontext der Bildenden Kunst

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d setzten sich unter der Leitung von Daniel Middeke (PG) und Lisa Lütjens-Kresse (Museum Biberach) mit Alltagsobjekten im Kontext der Bildenden Kunst auseinander.

Bei einem ersten Museumsbesuch erfuhr die Klasse, warum Alltagsgegenstände zum Museumsobjekt werden und wann dieser Teil einer Sammlung werden. Das erworbene Wissen wurde direkt selbst erprobt. Im weiteren Verlauf stellte sich die Klasse folgende Fragen: Warum waren Alltagsobjekte früher selbstverständlich in sogenannten Wunderkammern enthalten? Welches künstlerische Potenzial steckt in Alltagsgegenständen? Und wie kann es sein, dass Messer und Gabeln im Museum Biberach als Kunst ausgestellt werden?

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mehrere Wochen mit Fragen der Gestaltung: immer in der Auseinandersetzung mit Alltagsgegenständen im Spannungsfeld zwischen dem Alltäglichen und Künstlerischen. Während der Unterrichtseinheit lernten sie Objektkunst von Louise Nevelson und Marcel Duchamp kennen und konnten Objekte auf ihr künstlerisches Potenzial hin untersuchen, ansprayen oder fotografisch komponieren. Die entstandenen Arbeiten sind im Museum Biberach bis zum 03.04.2022 zu entdecken. Vielleicht regen die Arbeiten zur Frage an: Welche Möglichkeiten unscheinbar wirkende Gegenstände innehaben? Lassen dich inspirieren!


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