Der Musikzug

Musikalische Bildung ist ein entscheidender Bestandteil allgemeiner Bildung. Kopf, Herz und Hand werden gleichermaßen angesprochen.

BildZahlreiche Untersuchungen zeigen: Musik, Instrumentalspiel, Musizieren im Ensemble und Musikerziehung fördern die intellektuellen, kreativen, ästhetischen, musikalischen, sozialen und psychomotorischen Fähigkeiten bzw. Begabungen von Kindern. Lern- und Leistungsbereitschaft, Engagement, Selbstständigkeit, Belastbarkeit und Ausdauer, Fremd- und Selbstkritik, Konzentration, Selbstdisziplin und Teamfähigkeit werden positiv beeinflusst.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass große Firmen, wie z.B. Daimler, Bewerber bevorzugen, die eine intensive musikalische Ausbildung nachweisen können. Außerdem: Sprachen und Naturwissenschaften sind „nachlernbar“, Musik kaum.

Macht Mozart schlau?

Das ist sicher übertrieben, aber musizierende Kinder finden auch im sozialen Verhalten eher den rechten Ton. Der Gehirnforscher Manfred Spitzer hat dies in seinen Untersuchungen nachdrücklich bestätigt.

Vergleichende Studien haben darüber hinaus gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler in Klassen mit verstärktem Musikunterricht eine wesentlich positivere Meinung über ihre Mitschüler haben, als das in „normalen“ Klassen der Fall ist.

Singen macht glücklich

BildIm März 2007 bezeichnete GEO in einer ausführlichen Titelgeschichte Singen als einen Akt emotionaler Identifikation. Es schaffe Ausgleich und fördere Übereinstimmung und Harmonie in der Gruppe. Fazit: Wer mit anderen seine Stimme erhebt, muss etwas von sich preisgeben, muss für kurze Zeit seine Individualität aufgeben.
Das Ziel des Musikprofils ist ein tieferes Verständnis für die Musik. Es geht z.B. darum, Kriterien zu gewinnen, warum bestimmte Musikstücke besonders ansprechen, gut sind oder nicht. Dazu sind fundierte Kenntnisse der Musiktheorie und Musikgeschichte sowie ein geschultes Gehör wichtige Voraussetzungen.

Den gleichen Stellenwert nimmt das aktive Musizieren ein, sei es im Klassenchor, im Klassenorchester und darüber hinaus in den Schulchören und bei eigenen Konzerten und Musicalproduktionen.

BildDer Öffentlichkeit werden die Ergebnisse dieser Arbeit bei den verschiedensten Anlässen präsentiert: Feste Bestandteile des jährlichen PG-Musikprogramms sind die Advents- und Frühjahrskonzerte. Der Chor des Pestalozzi-Gymnasiums gestaltete zusammen mit der Jugendkunstschule das erfolgreiche Musik- und Tanzprojekt „Werkstatt der Schmetterlinge“.
Dazu kommen Fahrten zu Konzerten und Opernaufführungen sowie mehrtägige Konzertfahrten und Exkursionen ab Klasse 9 zu Opern, Konzerten, Musicalaufführungen und der Besuch einer Musikhochschule.

BildIm Rahmen des Musikprofils wird ein Grundkurs „Dirigieren“ zum Erlernen elementarer Kenntnisse in der Leitung von Chor- und Instrumentalensembles angeboten. Mit der Neuanschaffung eines Klassensatzes Keyboards durch den Förderverein des PGs können musiktheoretische Inhalte praxisorientierter vermittelt werden. Beim Klassenmusizieren können nun die zahlreichen Pianisten gleichzeitig am Orchesterspiel teilnehmen. Durch die Einführung der Keyboards als zusätzliche Klasseninstrumente können nun alle Stilbereiche der Musik abgedeckt werden. Neben den Arbeitsgemeinschaften (Chöre, Orchester, Band) wird in Kooperation mit der Bruno-Frey-Musikschule eine Jazz-AG angeboten und in den EVA-Stunden können Schüler die D-Kurse des Blasmusikverbands ablegen, u.a. auch als Pianisten oder Streicher.

In den Übungsräumen der Schule besteht die Möglichkeit, Einzelunterricht der Musikschule auf Instrumenten zu erhalten.

Alle Musik ist nutzlos. Das macht sie so wertvoll. (Oscar Wilde)

 

Nirgends können zwei Menschen leichter Freunde werden als beim Musizieren. (Hermann Hesse)